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plane 008


THE DIE IS CAST -
JOURNEY


RELEASE: September 2006

FORMAT: [CD]

Tracklist:

01. Broken Glass - MP3
02. Am I - MP3
03. What Matters
04. The Circle
05. On The Inside
06. The Journey
07. Last Time
08. Orange
09. The Good News
10. Serves You Right
11. Try
12. Moment Gone
13. My Call
14. Into The Sun

running time: 50.21 min

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  The Die Is Cast
Journey
[CD]

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Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich mich mit dem extrem facettenreichen Stil der fünf Herren arrangiert hatte, aber letztlich muss ich doch sagen, dass "Journey" ein sehr beachtliches Album ist. Zwischen uptempo Emocore à la PALE streut die Band Songs, die problemlos im amerikanischen Radio laufen könnten und zeitweise in ein leichtes Lamento fallen. Rock trifft auf Emo, sozusagen. Die Riffs sind druckvoll, erinnern mich etwas an FAR, stimmlich ist die Band versiert, aber eben sehr radiolastig. Insgesamt ist wohl für jeden Geschmack der richtige Lieblingssong dabei, denn Songs wie "Broken Glass", "Orange" und "Try" kann man kaum widerstehen. Die Jungs haben ein unglaubliches Gespür für sonnige Melodien, bauen auch mal ein Stakkato ein und pendeln gekonnt zwischen Euphorie und Trauerstimmung. Lobenswert ist sicherlich auch die Produktion, der Bass ist gut wahrnehmbar und setzt einige Akzente. Manchmal wird auch etwas geklimpert, aber insgesamt sind die krachigen Songs schon in der Überzahl. Wer ein Faible für ALL-Melodik hat, auch was mit 3 DOORS DOWN anfangen kann und einige Emoplatten im Schrank hat, wird hier vollauf zufieden sein und alle anderen dürfen gerne mal in "Jouney" reinhören. (7)
wltu-music.de / Netzine 09.06 Thomas Eberhardt
thedieiscast haben es eigentlich gar nicht nötig, sich per Bandinfo irgendwelche ausgefuchsten Musiksparten zuschreiben zu lassen, nur um ja nicht in die Emo-Ecke gestellt zu werden, denn mit selbstgefälligem Leiden hat "Journey" nun wirklich nichts zu tun. Allein die Tatsache, daß eine Band versucht, die Genres Rock und Pop zeitgemäß zu verstricken, heißt ja noch lange nicht, daß man eine Dreiviertelstunde Geheule ertragen muß und so ist auch die Grundstimmung des Albums keineswegs negativ. Man widmet sich im weitesten Sinne dem Thema "Aufbruch" und das alleine ist ja schon ein positiver Gedanke. Dabei kommen die Songs recht eingängig und erfreulich wenig verspult daher, recht unverkrampft und entspannt. Die breitbeinige Rockstarpose schenkt man sich, ebensowenig schielt man nach der Stadionhymne. thedieiscast finden in Clubs statt, in denen man sich auch nach dem Konzert mal ein paar Takte ausführlicher mit dem Publikum über das eben gehörte unterhalten kann. Und genausowenig ist dieses Album dafür gemacht, die Rockmusik neu zu erfinden oder Revolutionen einzuläuten, aber frischen Wind in manch angestaubte Plattensammlung wird "Journey" sicher bringen, mal lauter, mal leise, aber immer glaubwürdig. (7)
southspace.com / Netzine 09.06 Hannibal
Das Rad neu erfinden sollen andere, die hier legen lieber ein überraschend rundes Emorock-Debüt ohne Allüren vor. Bittet da jemand ausdrücklich um Asterix-Latein und Reisemetaphern? Ach kommt, Jungs, das habt ihr doch nicht nötig. Wir übersehen an dieser Stelle mal euren ungeschickten Bandnamen ebenso wie den lahmen Albumtitel und erwähnen lieber, dass sich hinter beidem mehr verbirgt, als man jemals in Recklinghausen vermutet hätte. Gut, neu ist die Erkenntnis dass wahres Musikverständnis oft abseits der Metropolen besonders reift, genauso wenig wie das, was ihr daraus macht - aber hochhalten möchten wir das trotzdem noch mal. Schließlich versteht es sich eben nicht immer von selbst, dass eine deutsche Band mit größter Selbstverständlichkeit richtig guten Indierock mit cleveren Emo-Meldodien kombiniert, angenehm unpeinliche Texte dazu schreibt und obendrein einen Sänger mit mehr als passabler Stimme hat. Während andere aus den gleichen Einflüssen schwache Kopien machen, habt ihr genug Talent und Verstand, um mal eben so ein Album rauszuhauen, das mühelos auf eigenen Beinen steht. Große Hooklines, schlaue Strukturen, einfach schöne Melodie? Könnt ihr alles. Sogar an schmalzfreie Balladen und das ein oder andere Hintergrundgeschrei traut ihr euch heran. Fehlt nur noch ein Tacken mehr Eigenständigkeit, dann steht der Reise nichts mehr im Wege. Den ersten Schritt habt ihr gemacht, da capo! (7)
visions.de / Fanzine 09.06 Britta Helm
Das Leben ist eine Reise, Ziel unbekannt und The Die Is Cast ist die charmante Reisebegleitung. Die Vorgängerband „On When Ready“ ist Vergangenheit, lang lebe TDIC: Mit „Journey“ haben die fünf Herren aus Bochum ein schönes Album geschaffen, das die Dynamik des Rock verbindet mit der Melodieschwere des Emo. Die Plattform wird von den feinen Nürnberger Traditionslabels Millipede und Plane Records geliefert, während die Handarbeit an den Reglern auch von der Band selbst geleistet wurde. Heraus kam eine gut produzierte Scheibe, deren einfaches Konzept aus gitarren-sperrigem Post-Rock so perfekt mit den kräftigen Vocals harmoniert und den Songs die gewisse Eigennote verleiht. Langweilig wird es auf den knapp 50 Minuten der Reise nicht, entspannt Zurücklehnen ist aber auch nicht. Druckvoll und mit Energie fügen sich die Vocals in das Soundgerüst. In der Endabrechung wird deutlich: Die 13 Tracks haben genügend Potential um auf der ganz großen Bühne mitzuhalten, Touren mit den fantastischen Face Tomorrow oder Tribute To Nothing sind bereits abgeliefert - und man darf bald mehr erwarten. Wir sind gespannt und können „Journey“ als Reise-Tipp uneingeschränkt empfehlen. (7)
sellfish.de / Netzine 09.06 Bastian Streitberger
tatort: recklinghausen, ruhrgebiet! nein, kein neuer schimaksi, nee ne neue band, obwohl das so nicht wirklich stimmt. denn 'the die is cast' [matthias nobis - vox | jörg siegeler - gitarre | christian schneider - gitarre | stephan gahlen - bass | christian arnold - drums] gibts schon länger. jetzt jedenfalls kommt mit 'journey' das debüt der jungs an den start.

'journey' bringt 14 songs und 50 minuten abspielzeit mit. zeit in der bodenständig rockende songs ihren weg in die hörgänge fremder menschen suchen. damit das gelingt, setzen die jungs auf treibende rhythmen, satte gitarrenriffs und emphatischer gesang, der mit viel melodie ausgestattet daherkommt und den songs ne menge leben einhaucht. wobei einhaucht ist so ne sache, denn den schmusekurs fahren die jungs hier nicht wirklich. nee, vielmehr bedienen die sich kräftig im rock, egal ob post oder indie, es wird genommen was passt. und auch die emotionale seite kommt nicht zu kurz, immer wieder mal durchbricht der gesang die harmonie und macht sich luft.

ne ganz nette scheibe, die mensch sich auf alle fälle anhören kann. nicht mehr und nicht weniger! (7)
diebluemchentapete.de / Netzine 09.06 Guido Hildebrand
Alea Iacta Est. Einmal Emorock, immer Emorock. Schon bei ihren älteren Bands von denen die bekanntesten wohl On When Ready sein dürften stellten die Rurhpottler unter Beweis, dass damals, als der Musikgott Leben in die Venen spritzte im Indierock verwurzelter Emo aus der Anlage lief. Das hat sich nicht geändert und ist auch bei The Die Is Cast richtig und wahr. The Die Is Cast Hier ein bißchen Quicksand, dort ein wenig alte Midwest-Schule, garniert mit Incubus-Alternativerock, das ganze in zuckersüße Melodien und eine professionelle Produktion gepackt und schon ist sie fertig, die Backmischung Journey. Der Würfel Ist Gefallen Man hätte selbstredend schon ein paar mehr Gewürze addieren müssen um den Aufguß spannender zu machen, aber schreibtechnisch gekonnte Songs wie The Circle, das vielleicht von den alten Tourspezis Face Tomorrow beeinflusste The Good news oder der Emopunker a là Samiam Try schmecken süß, gehen runter wie Pfefferkuchen im Dezember oder Wassereis im Freibad. Ein bisschen dünn in einigen Teilen, hier vor allem wie schon bei On When Ready: der etwas amateurhafte Gesang, und gerade deswegen nicht dauerhaft nahrhaft, aber spaßbringend und nett allemal. Nicht Cicero, sondern Asterix.
purerock.de / Netzine 09.06 Ulrich
…schön schön schön!!! Was Neues aus dem Hause MILLIPEDE RECORDS, das ist immer Willkommen und die Regel hat gezeigt das man bei diesem Label auch immer gut bedient ist wenn es um Sachen Emo / Indie oder Math-Stuff geht …und so ist auch bei THEDIEISCAST aus Bochum und Ihrem Debut JOURNEY. 14 Songs welche in über 50 Minuten durch ein mitreissendes Mass an rockenden und verträumten Melodien besticht. Irgendwo zwischen PLACEBO und ARMOR FOR SLEEP könnte man THEDIEISCAST ansiedeln, und ich bin mir sicher in der Nachbarschaft würden Sie sich auch wohlfühlen. Ein nettes Artwork und eine sehr gelungene Produktion machen JOURNEY ebenfalls zu einem echten Tip. THEDIEISCAST ist wiedereinmal ein Beweis dafür das man nicht immer über den grossen Teich schauen muss um hervorragende Bands dieser Sparte zu finden ...sie sind oftmals nur einen Steinwurf entfernt!!! (7)
truesidemusic.de / Netzine 08.06 Marco
Alia Iacta Est! Die Würfel sind gefallen! The Die Is Cast - so der bedeutungsschwangere Name einer (relativ) neuen Indierock-Schrägstrich-Emocore Truppe aus dem guten alten Ruhrpott, welche dieser Tage mit ihrem Debütwerk um die Ecke kommt. Dem ein oder anderen könnten die Herren schon als Support für Bands wie Fire In The Attic oder Delorean über den Weg gelaufen bzw. über die Bühne gehüpft sein, oder gleich in Vorgängerbands wie On When Ready.

In erneuter Gemeinschaftsarbeit zwischen Millipede und Plane Records aus dem schönen Süden der Nation wurde sich die Band gekrallt und in ein Studio gesteckt, wo 14 feine Stücke zwischen Melancholie und Aufbruchstimmung entstanden sind. Ein wenig heimische Melodieseeligkeit alá Three Minute Poetry vermengt mit dem Harmonieverständnis amerikanischer Vorbilder wie Jimmy Eat World oder alten Emo-Haudegen wie Texas is the Reason – und schon köchelt das liebevoll gewürzte Indiesüppchen.

The Die Is Cast haben nicht so richtig zum großen Wurf ausgeholt, ein mehr als anständiges Debüt mit kleinen Hits im Verborgenen (Broken Glass, On The Inside) haben sie trotzdem gelandet. Natürlich gibt es hier so gut wie keinen Moment, der einem nicht bekannt vorkäme, aber Vertrautheit zu einer Musik kann ja auch was Heimisches haben. Wie dem auch sei, wer unten genannte Bands zu schätzen weiß und nicht immer dieselbe olle Einheitssoße aus den USA in den Ohren kleben haben mag, der sollte den gefallenen Würfeln eine Chance einräumen.

Empfohlener Promosticker: Für Fans von THE GET UP KIDS // NEW END ORIGINAL // TAKING BACK SUNDAY // MISSION TO MARS // PALE (8)
bizarre-radio.de / Netzine 08.06 Hendrik Wittenbrink
Mit "Journey" von THE DIE IS CAST halte ich endlich mal wieder ein Album einer deutschen Band in den Händen, das problemlos mit seinen amerikanischen Mitstreitern mithalten kann. Sowohl songwriterisch, als auch produktionstechnisch wird hier sehr sympathischer, melodischer Alternative/Emo-Rock der ersten Klasse geboten. Dass die Jungs schon aktiv in anderen Bands (u.a. ON WHEN READY) waren, ist nicht zu überhören. Sowohl an den Instrumenten als auch am Mikrophon sind hier wahre Könner am Werk.

Der erste Song "Broken Glass" auf "Journey", macht gleich deutlich, was in in der Band steckt. Hier wird extrem tight gerockt, bis die Wände wackeln. Mit Songs, wie z.B. "Serves Your Right" zeigen die 5 Bochumer hingegen, dass sie auch etwas ruhiger können. Für schöne Melodien und Abwechslung ist allemal gesorgt. Langweilig wirds nie in den gut 50 Minuten Spielzeit. Über dem schlau arrangierten Instrumentalgerüst thronen die sympathisch vorgetragenen Vocals von Sänger Matthias, die der Band einen gewissen Wiedererkennungswert verleihen.

Produziert wurde "Journey" im Recorder Studio zu Bochum, wo auch TDIC-Gitarrist Jörg viele Stunden an den Reglern saß, um dieses wirklich gelungene Debüt-Album fertig zu stellen. Die Jungs haben ohne Zweifel ihren eigenständigen Sound gefunden und mir gefällt er außerordentlich gut. Checkt ihre Tourdates im September! (8)
allschools.de / Netzine 08.06 Ingo


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