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plane 002


JETSETREADY -
ENDLESS ENDEAVORS


RELEASE: May 2005

FORMAT: [CD]

Tracklist:

01. When It Stops Making Sense - MP3
02. The Burning Airlines Across Town
03. Resent You
04. The Bull Will Have Her Revenge
05. Done
06. Patterns For Jonah
07. Archers And Arrows
08. Hatchet's My Name
09. Burn Our Hearts - MP3
10. Beautiful Promenade

running time: 40.15 min

available at:

our shop
concrete jungle
interpunk (USA)

  Jetsetready
Endless Endeavors
[CD]

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JETSETREADY sind eine Emocore-Band aus Groningen in den Niederlanden, die sich den Ursprüngen des Emocores verschrieben hat und ganz in der Tradition von Bands wie SUNNY DAY REAL ESTATE steht. Die zehn Titel auf "Endless Endeavors" sind verspielt und in ihrer atmosphärischen Art und ihrem Drive lassen sie auch Mineral zu "The Power Of Failing"-Zeiten anklingen. Ein modernes Versatzstück sind die vereinzelten Screamo-Passagen im Hintergrundgesang. Die Aufnahmen sind sehr professionell und haben sowohl Druck, als auch den nötigen Feinschliff, um jedes Instrument in seiner Gänze zur Geltung zu bringen. Sehr schön ist der Gesang, der manchmal ins Tremolo umschlägt und meist sehr melancholisch aber zugleich auch unheimlich mitreissend ist. "Done" ist ein so großartiger Song, da fehlen einem einfach die Worte. Man hört, dass die Musiker ihre ganze Seele in die Stücke gesteckt haben und was gibt es schöneres, als Ende November etwas in der Melancholie zu schwelgen und den verwehten Schneeflocken vor dem Fenster zuzusehen? (8)
wltu-music.de / Netzine 11.05 Thomas Eberhardt


JETSETREADY aus den Niederlanden können mit ihrem ersten Full Length Release "Endless Endeavours" fast ausschließlich überzeugen, aber auch an diesem guten Release aus dem Hause Plane Records gibt es etwas auszusetzen. Die Platte beginnt und man hört verträumten Indie mit grandioser Stimme und toller Harmonie der Gitarren, aber wieso um Himmels Willen fängt da mittem im Lied einer an so derart schlecht zu schreien, dass man gleich den Notarzt rufen möchte oder besser doch den Metzger zur Notschlachtung. Muss jetzt schon bei jedem neuen Release einer Band ein Screamer dabei sein, damit man nicht zu Emo erscheint? Wäre dieser Schönheitsfleck nicht, hätte die Platte eine glatte 10 verdient gehabt, denn dann hätte sie wie ein Meisterwerk von Pop Unknown, Appleseed Cast oder January Star geklungen. (7 of 10 stars)
truesidemusic.de / Netzine 11.05 Dominik Wallace


„We tear it down, and smack things up. We’ll tear it down for you.” Das sind die ersten zwei Zeilen des Debütalbums der Groninger JETSETREADY. Und sie sind recht irreführend. Denn so hart geht es hier gar nicht zur Sache. Vielmehr besingen die jungen Herren rund um Frontmann Rudy Land auf wunderschöne und energetische Art und Weise allerlei zwischenmenschliche Probleme. Und wenn man denkt, man hat schon alles gehört was es zu jenem Thema zu sagen gibt, dann kommt wieder einer dieser Sätze, die so klingen als ob darüber noch nie ein Mensch vorher gesungen hätte. Eine großen Anteil daran hat auch Ex-Sänger Richard Oosterban, der einen Großteil der Texte geschrieben hat. Er verließ Jetsetready letztes Jahr um sich ganz seiner Band JIMMY BAROCK widmen zu können. „Endless endavors“ erscheint auf dem Nürnberger Label Plane Records. Die holländischen Hoffnungsträger freut’s. Sie fühlen sich damit pudelwohl. Haben sogar ihre CD in Nürnberg aufgenommen. Jetsetready im Jahr 2005, das sind melancholische Indie-songs. Fragiles Gitarrenspiel trifft auf schnellen Post-Hardcore. Immer verliebt in die poppige Emo-Melodie featuring Gesang und ab und zu Geschrei. Auch gesprochene Passagen kommen vor. Trotzdem ist das kein überambitioniertes Genrewerk, sondern eine wirklich beeindruckende Platte, mit der sich Jetsetready in eine Reihe mit Bands wie Appleseed Cast und Co. stellen können. Gänsehautmomente in Songs wie „Hatchet’s my name“ oder „Beautiful promenade“ sind keine Seltenheit. Dieses Jahr darf wieder gerockt werden. Mit Leiden im Profil und Wut im Bauch. Die zwei verschiedenen Seiten einer Band. Auf „Endless endeavors“ kommen beide zur Geltung. Mehr davon! (9/10)
sellfish.de / Netzine 07.05 Sebastian Zapf


Ich muss zugeben, nach den zwei Appetit machenden Songs auf der Split 7“ mit Podgy war ich schon ziemlich gespannt auf das Debüt-Album der Band aus Groningen, das jetzt endlich auf dem Nürnberger Label Plane Records erschienen ist. Und was die Holländer da abliefern kann sich durchaus sehen/hören lassen. Das ganze spielt sich in einer schön angenehmen Mischung zwischen Pop und Indie ab, mitsingbare Melodien ohne cheesige Ohrwürmer, die einem schon nach dem 3. Mal zum Hals raushängen, schön emotionaler, teils zweistimmiger Gesang, manchmal Schreien, aber im guten Wechsel, so dass es nicht aufdringlich wird. Erinnert mich in seiner Zweistimmigkeit ein wenig an Taking Back Sunday. Als einzig negativ empfinde ich den manchmal etwas zu wenig offenen Gesang, der an manchen Stellen ein bisschen verkrampft und quakig klingt. Grundsätzlich geht das ganze musikalisch so in Richtung Thursday, rockige und softe Parts wechseln sich ab, ein relativ konstantes Mid-Tempo und der doch recht stark melancholische Unterton der Platte bilden den perfekten Soundtrack zu verregneten Sommertagen wie heute, Songs zum traurig sein und traurig bleiben wollen. Gutes Debüt, hoffe, die Jungs kommen mal nach München.
butwelikeit.de / Netzine 07.05 Daniel Becker


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